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Steigende Gehälter für Bilanzbuchhalter


Die Mitarbeiter deutscher Finanzabteilungen profitieren stark vom wirtschaftlichen Aufschwung. Ob Gehaltserhöhungen oder die Aussicht auf freiwillige Zusatzleistungen – die Unternehmen investieren verstärkt in qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Dies zeigt die aktuelle „Gehaltsstudie Finanz- und Rechnungswesen 2006-2007“ von Robert Half Finance & Accounting, dem weltweit führenden Personaldienstleistungsunternehmen im Finanz- und Rechnungswesen. Die Übersicht umfasst Gehälter, Gehaltsentwicklungen, Zusatzleistungen und Qualifikationen für 15 Berufe im Finanz- und Rechnungswesen.

"Über alle Positionen hinweg zeigt sich ein einheitlicher Trend: Die Unternehmen geben die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre auf“, erklärt Sven Hennige, Senior Regional Director Central Europe bei Robert Half Finance & Accounting. Mehr als jeder Zweite konnte 2006 sein Gehalt aufbessern, 25 Prozent von ihnen sogar um mehr als fünf Prozent. Die größten Zuwächse verzeichnen Finanzmanager (sechs Prozent) und Controller (5,7 Prozent), gefolgt von Buchhaltern (5,5 Prozent) und Credit Managern (5,3 Prozent). Controller verdienen damit aktuell zwischen 52.000 und 70.000 Euro jährlich, Buchhalter zwischen 34.000 und 55.000 Euro (nach drei Jahren Berufserfahrung).

Die häufigsten Zusatzleistungen sind flexible Arbeitszeiten, Betriebsrenten und Gehaltsboni. 39 Prozent der Buchhalter beispielsweise profitieren von flexiblen Arbeitszeiten, 25 Prozent von Betriebsrenten. Unter den Controllern kann sich sogar jeder Zweite (47 Prozent) seine Arbeitszeit frei einteilen, 37 Prozent erhalten leistungsabhängige Boni, 29 Prozent werden Betriebsrenten angeboten.


Steigende Arbeitsbelastung und großer Personalbedarf

Hauptgrund für die positive Gehaltsentwicklung ist neben dem wirtschaftlichen Aufschwung der große Personalbedarf. 17 Prozent der deutschen Unternehmen sind auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern im Finanz- und Rechnungswesen. „Die Aufgaben der Finanzabteilungen und damit ihre Arbeitsbelastung haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen“, meint Hennige. Heute liegt die durchschnittliche Arbeitszeit zwischen 41 und 50 Wochenstunden. Controller und Finanzmanager bilden mit rund 50 Stunden pro Woche die Spitze.

Orientierungshilfe: 15 Positionen im Überblick

Mit der „Gehaltsstudie Finanz- und Rechnungswesen 2006-2007“ erhalten Unternehmen, Mitarbeiter und Bewerber einen umfassenden Überblick über die Gehaltsstruktur im Finanz- und Rechnungs-wesen. Damit können Unternehmen ihre Gehälter mit dem Markt vergleichen und Mitarbeiter ihren aktuellen „Marktwert“ ermitteln. Die Studie umfasst 15 Fach- und Führungskraftpositionen – vom Debitoren- / Kreditorenbuchhalter bis zum Chief Financial Officer (CFO) – und schlüsselt die Gehälter nach Berufserfahrung auf. Darüber hinaus gibt sie Aufschluss über die typischen Qualifikationen der Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen. Befragt wurden 1.000 Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen. Die „Gehaltsstudie Finanz- und Rechnungswesen 2006-2007“steht unter www.roberthalf.de/gehaltsstudie zum kostenlosen Download bereit.


Verdienstmöglichkeiten ausgewählter Positionen m Finanz- und Rechnungswesen





Quelle:
Robert Half Finance & Accounting: „Gehaltsstudie Finanz- und Rechnungswesen 2006-2007“

Anriss- Bild: © adpic

 
Erstellt am: 09.07.2007
 
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