Das Eigenkapital (Dana Klempien) Das Eigenkapital umfasst den Saldo zwischen Vermögen und Schulden. Es gliedert sich nach § 266 Abs. 3 HGB in folgende Unterposten auf:
Gezeichnetes Kapital
Rücklagen (Kapital- und Gewinnrücklagen)
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag und Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag
1. Das gezeichnete KapitalDas gezeichnete Kapital ist das Haftkapital, dass die Gesellschaft als Sicherheit hinterlegen muss. Durch diese Einlagen müssen die Gesellschafter bei einer Aktiengesellschaft oder einer GmbH nicht mehr persönlich haften. Die Einlagen dienen als Sicherheit für die Gläubiger, falls das Unternehmen insolvent gehen sollte.Bei einer Aktiengesellschaft beträgt es mindestens € 50.000, während es bei einer GmbH nur € 25.000 beträgt. Es muss jedoch nicht sofort der volle Betrag hinterlegt ...
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Rücklagen (Dana Klempien) Rücklagen sind für bestimmte Zwecke zurückgelegte Gewinne, die (im Gegensatz zu Rückstellungen ) dem Eigenkapital zugeordnet werden. Sie werden aus reiner Vorsicht gebildet, um bestimmte Risiken extra abzusichern, wie z.B. Verluste durch Gewinnrücklagen. Nach § 152 Abs. 2, 3 AktG müssen Aktiengesellschaften die Entwicklung ihrer Rücklagen in der Bilanz oder im Anhang angeben. Diese Vorschrift gilt für alle Rücklagen, so dass es sinnvoll ist, einen Rücklagenspiegel zu führen, in dem der Stand des Vorjahres, der Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag, die Einstellungen und die Entnahmen der einzelnen Rücklagenarten und der neue Stand am Stichtag vermerkt sind, so dass eine Bewegung zu erkennen ist.Die KapitalrücklageKapitalrücklagen sind im Wesentlichen die Beträge, die dem Unternehmen von ...
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Fachbeiträge
Gewinnausschüttung (Alexander Wildt)Hierunter versteht man den Anteil des Gewinns einer Gesellschaft, an dem der Gesellschafter nach dem Gesetz bzw. dem Gesellschaftsvertrag einen Anspruch hat. Dabei gelten aber auch Verpflichtungen des Gesellschafters gegenüber der Gesellschaft, wenn diese einen Verlust erwirtschaftet hat.Gewinnausschüttung ...
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Offene Rücklagen (Alexander Wildt)Offene Rücklagen müssen von
Kapitalgesellschaften angelegt und entsprechend in der Bilanz als Gewinn- und
Kapitalrücklagen ausgewiesen werden. Bei Einzel- und Personengesellschaften
werden diese Posten nicht gebildet, weil dort der Gewinn direkt auf das
Eigenkapital gebucht wird.
Die Kapitalgesellschaften ...
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Stille Rücklagen (Stille Reserven) (Alexander Wildt)Stille Reserven sind Kapitalrücklagen, die durch Überbewertungen von Verbindlichkeiten und Unterbewertung von Sachanlagen entstehen können. Sie dürfen in einem Unternehmen nicht bilanziert werden und können sowohl bei Kapitalgesellschaften als auch bei Personengesellschaften auftreten.
Sie ...
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Verdeckte Einlagen (Alexander Wildt)Eine verdeckte Einlage liegt vor, wenn ein Gesellschafter oder eine dem Gesellschafter nahe stehende Person der Kapitalgesellschaft einen einlagefähigen Vermögensgegenstand überlässt, ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen. Als Vergleichsgrundlage wird hierfür geprüft, ob eine dritte unternehmensunabhängige ...
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Verdeckte Gewinnausschüttung (Alexander Wildt)Eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt vor, wenn eine Kapitalgesellschaft einem Gesellschafter oder eine dem Gesellschafter nahe stehenden Person Zuwendungen eingesteht, die außerhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung steht und dadurch eine Vermögensminderung erfolgt. Zudem muss sie ...
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Gründungskosten buchenDie Gründung eines eigenen Unternehmens ist mit verschiedenen Kosten verbunden. Dazu zählen etwa Gebühren für Anmeldungen, Genehmigungen oder Handelsregistereintrag, Kosten für Notar, Beratungsleistungen sowie Weiterbildungen u.Ä. Es handelt sich dabei um Aufwendungen, die einmalig auftreten und in direktem ...
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Tipp der Woche FIBUmarkt Newsletter : Buchführung, Bilanzierung und Rechnungswesen bilden den Schwerpunkt der News und Fachbeiträge im Newsletter. Daneben werden ERP- bzw. Buchführungssoftware, Rechnungswesen- Seminare und Tagungen für Buchhalter bzw. Bilanzbuchhalter, Stellenangebote und Literaturtipps vorgestellt. zur Eintragung >> WEB-Tipp  Wer seine Wohnung verkaufen will, muss sich bei laufenden Finanzierungskrediten mit seiner Bank in Verbindung setzen. KASSENBUCH- TOOL 
Das Kassenbuch Tool ist einfach aufgebaut und verfügt über ein Handbuch. Über Schlüsselein- gabe wird die MwSt und Vorsteuer gesteuert, es kann ein %-Satz fest vorgegeben werden, zusätzlich ist eine davon abweichende %-Ein- gabe möglich. Je Buchung kann eine Kostenart und eine Kosten- stelle eingepflegt werden. Excel- Tool bestellen >> Veranstaltungs-Tipp  Bilanzsteuerrecht 2010 – Regeln zur Gewinnermittlung werden praxisorientiert mit Fallbeispielen verdeutlicht und auf die einzelnen Jahresabschluss- posten angewandt. Mehr Infos >>> Stellenmarkt 
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