Mehrwertsteuerpaket 2010 (Sarah Denzin) Mit den Richtlinien 2008/9/EG und 2008/8/EG der Europäischen Union kommen zahlreiche Änderungen auf deutsche Unternehmen zu. Das Umsatzsteuergesetz wird durch das Mehrwertsteuerpaket 2010 in vielen Aspekten modifiziert weshalb sich Firmen in einigen Bereichen deutlich umorientieren müssen. Im Folgenden sind die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst: Eine wichtige Änderung betrifft den Ort der sonstigen Leistung. Ab 1.01.2010 gilt das Empfängerortsprinzip für sonstige Leistungen, die an Unternehmer ausgeführt werden. Maßgebend ist dafür der Ort, in dem der Empfänger seinen Sitz, bzw. seine Betriebsstätte hat. Jedoch gibt es in verschiedenen Bereichen, z. B. in Vermietung und Kunst, Ausnahmen, die unterschiedlich zu behandeln sind. Ebenfalls als Unternehmer ausgelegt werden zukünftig auch ...
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Onlinehändler als Kleinunternehmer (Kleinunternehmerregelung) Besonders beliebt bei Onlinehändlern in Deutschland ist die Kleinunternehmerregelung. Sie kann auf Antrag oder bei der steuerlichen Erstanmeldung beim Finanzamt in Anspruch genommen werden und erleichtert den Unternehmern die umsatzsteuerliche Behandlung ihrer Verkäufe. Aber so beliebt diese Regelung ist, so unsicher sind sich viele betroffene Händler auch über die genauen Rechte und Pflichten sowie Grenzen und Vorschriften dieser Regelung.Immer wieder liest man im Internet von Hilfe suchenden Onlinehändlern, die im Zusammenhang mit der Kleinunternehmerregelung Nachfragen oder umsatzsteuerliche Nachforderungen seitens des Finanzamtes erhalten haben. Aber auch bei der Rechnungsstellung durch Kleinunternehmer werden immer wieder Fehler gemacht, die im Nachhinein für Ärger sorgen.Mangelnde Informationen ...
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Fachbeiträge
Eigenverbrauch (Alexander Wildt)Unter Eigenverbrauch wird die Nutzung bzw. Entnahme betrieblicher Vermögensgegenstände für den Privatgebrauch verstanden. Darunter fällt zum Beispiel die Nutzung des betrieblichen Telefons für Privatgespräche oder die privaten Fahrten mit dem Firmenwagen. Die Entnahme von Produkten des Unternehmens für ...
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Fahrtenbuch (Alexander Wildt)Das Fahrtenbuch dient in einem Unternehmen zur Ermittlung des privat und betrieblich genutzten Anteils eines Pkws. Hierbei handelt es sich um ein Dokument, dass bestimmte Anforderungen erfüllen muss, um als Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt zu werden. Dabei muss es folgende Punkte beinhalten. Es muss: ...
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Geschenke (Alexander Wildt)Als Geschenke werden Geld- oder Sachleistungen gegenüber einem Geschäftsfreund bezeichnet. Diese Leistungen werden überlassen, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Als Geschäftsfreund werden Kunden, Lieferanten, freie Mitarbeiter, Handelsvertreter oder andere dem Unternehmen nahe stehende Personen bezeichnet. ...
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Arbeitszimmer (Alexander Wildt)Wenn ein Raum als Arbeitszimmer definiert werden soll, müssen bestimmte Kriterien, die vom Gesetzgeber her vorgeschrieben sind, eingehalten werden. Diese Kriterien sind, dass der Raum der als Arbeitszimmer definiert werden soll, ein eigenständiger Raum ist, er darf kein Durchgangszimmer, kein Flur oder ...
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Bewirtung (Alexander Wildt)Unter Bewirtung wird die Bereitstellung und der Verzehr von Speisen und Getränken verstanden. Die dadurch entstehenden Kosten können steuerlich geltend gemacht werden. Die entstandenen Kosten werden auch Bewirtungskosten genannt. Als Bewirtungskosten sind unter anderem Getränke, Speisen, Gebühren für ...
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Private Pkw-Nutzung durch den Gesellschafter einer GmbHDer Vorteil aus der Privatnutzung eines Firmenwagens ist bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 23. Januar 2008 I R 8/06 nicht unter Anwendung der sog. 1%-Methode zu besteuern.Es ist in der Praxis gang und gäbe, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer ...
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Kleinunternehmer: lohnt ein Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung?Für viele Unternehmen ist die Umsatzbesteuerung ein leidiges Thema – regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldungen bedeuten zusätzlichen bürokratischen Aufwand und die Abführung von Umsatzsteuer an das Finanzamt führt zum Verlust wichtiger liquiden Mittel. Hinzu kommen entsprechende Richtlinien für die Rechnungserstellung ...
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Auf Antrag ermäßigte Besteuerung für Personenunternehmen„Im Zuge der Unternehmensteuerreform werden Kapitalgesellschaften und Personenunternehmen im Hinblick auf nicht entnommene Gewinne weitgehend gleich gestellt“, sagt Diplom-Finanzwirt Matthias Winkler (Bild rechts), Steuerberater bei der Regensburger Steuerberatungsgesellschaft SH+C Wagner ...
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Telefonkosten (Alexander Wildt)Telefonkosten können als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben abgesetzt werden. Hierbei gelten folgende Bedingungen des Finanzamtes. Abzugsfähige Telefonkosten:
Grundgebühren des Anschlusses
Gesprächsgebühren
Internetkosten
Bereitstellungsentgelte
Reparatur- und Instandhaltungskosten
Anschaffungskosten ...
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Änderungen bei der Unternehmenssteuerreform 2008Der Bundestag hat am 25.5.2007 in zweiter und dritter Lesung dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Unternehmenssteuerreform 2008 zugestimmt. Das Gesetz kann daher – vorbehaltlich der erwarteten Zustimmung des Bundesrats, welche für den 8.6.2007 vorgesehen ist – zum 1.1.2008 in Kraft treten. ...
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WEB- TIPP

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